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tagi witryny: Bundesrepublik Deutschland

auch wenn es in weiten Teilen der Bundesrepublik nicht unbedingt winterlich aussieht - heute ist Nikolaustag. Glaubt man den Klimaforschern, so dürften ohnehin die Nikolaustage künftig immer grüner und immer wärmer ausfallen. Schuld daran sei die Klimaerwärmung, so die Begründung.

Derzeit findet auf Bali die Weltklimakonferenz statt. Hier kommen mehr als 10.000 Delegierte aus rund 190 Ländern zusammen. Dabei wird das Ziel verfolgt, einen Nachfolgevertrag für die Ende 2012 auslaufende erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls zur Eindämmung von Treibhausgasemissionen zu unterzeichnen. Allerdings sind die Chancen auf eine Einigung gering.

Unterdessen will die Bundesrepublik Deutschland weltweiter Vorreiter des Klimaschutzes  werden. Zur Wochenmitte wurde von der Bundesregierung ein umfangreiches Paket verabschiedet, das 14 Gesetze und Verordnungen umfasst. Diese sollen dazu beitragen, Energieeffizienz in Gebäuden zu verbessern und mehr erneuerbare Energien für die Stromerzeugung und das Heizen zu verwenden. Unter anderem soll der Anteil von Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft und Biogas an der Stromerzeugung von jetzt 12 auf bis zu 30 Prozent gesteigert werden. Dazu wird das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) revidiert, das die Einspeisevergütungen festlegt. Für Biogas-Anlagen gibt es mehr Geld, ebenso für Windkraft-Anlagen auf dem Meer, während Windräder auf dem Land und die Photovoltaik weniger erhalten sollen.

Alles in allem dürfte damit der Run auf die entsprechenden Titel jetzt erst richtig losgehen. Die gestrigen Pluszeichen dieser Branchenwerte sind ein erster Vorgeschmack in welche Richtung die Reise gehen könnte.

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Tagesausblick: Donnerstag, 6. Dezember

In den Mittagsstunden werden die Investoren in Richtung Frankfurt und London blicken. Der Grund: Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England beraten über die weitere Zinspolitik. Dabei stehen die Währungshüter vor einem Dilemma: Aus konjunktureller Sicht müssten sie die Zinsen senken, die Inflation lässt diese Maßnahme aber andererseits nicht zu.

Von konjunktureller Seite gibt es noch Daten zur Rohstahlproduktion und Zahlen zu den Industrieaufträgen. In den USA wird am Nachmittag bekannt gegeben, wie viele Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gestellt wurden.

Von Unternehmensseite legt National Semiconductor Quartalszahlen vor, von Daimler gibt es unterdessen die Mercedes Benz Absatzzahlen und Air Berlin publiziert Verkehrszahlen des Monats November.

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Ölpreise wieder im Vorwärtsgang

Können Sie sich noch erinnern? Vor wenigen Wochen schien klar zu sein, dass der Ölpreis rasch über die Marke der 100 Dollar je Barrel steigen würde. Und was ist daraus geworden? Nicht viel, denn knapp vor dieser psychologischen Schwelle legte der Preis plötzlich den Rückwärtsgang ein und rutschte bis auf unter 90 Dollar ab.

Doch diese Phase der fallenden Kurse scheint erst einmal vorbei. Der Grund: Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat auf dem jüngsten Treffen beschlossen, die Förderquoten unverändert zu lassen. In der Abschlusserklärung der 13 OPEC-Staaten hieß es, trotz der Preissteigerungen der vergangenen Monate sei auf dem Markt kein Mangel zu erkennen, der eine Erhöhung der Produktion rechtfertigen würde. Die jüngsten Preisschwankungen seien in erster Linie das Ergebnis von Spekulationen.
Experten sind sich sicher, dass die Phase der anziehenden Preise nur von kurzer Dauer sein könnte. Sollte es nämlich wirklich zu einem starken Einbruch der US-Konjunktur kommen, würde auch die Ölnachfrage merklich sinken. Dies wird dann zu deutlich nachgebenden Notierungen führen.

Doch soweit ist es nicht, wie die gestern veröffentlichten US-Öllagerbestände zeigen. Diese fielen insgesamt recht gemischt aus. So sanken die Vorräte an Rohöl überraschend deutlich um 8,0 Mio. auf 305,2 Mio. Barrel. Allerdings kletterten die Benzinlagerbestände um 4,0 Mio. auf 200,6 Mio. Barrel. Eine Zunahme gab es auch bei den Beständen an Heizöl und Diesel (Destillate), die um 1,4 Mio. auf 132,3 Mio. Barrel kletterten.
Es bleibt also spannend und die Verbraucher können mit weiter steigenden Spritpreisen rechnen, während sich die volatile Phase der Ölwerte weiter fortsetzen könnte.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Nikolaustag

 


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